Die wichtigsten Antworten zum Leasing
Das solltest du vor dem Leasing wissen:
- Leasing ist eine langfristige Miete: Du zahlst monatlich für Wertverlust und Zins, das Auto gehört aber der Leasinggesellschaft und nicht dir.
- Vorteile sind planbare, fixe Raten und kein Aufwand beim Weiterverkauf, Nachteile sind strenge Vorgaben, teure Vertragsauflösungen und insgesamt meist höhere Gesamtkosten als beim Kauf.
- Es gibt vor allem Kilometer- und Restwertleasing; je realistischer du Laufzeit, Jahreskilometer und Anzahlung wählst, desto besser lassen sich Risiken und Mehrkosten begrenzen.
- Die Anzahlung ist keine Kaution, sondern deckt einen Teil des Wertverlusts ab: Je höher sie ist, desto tiefer fällt deine monatliche Rate aus.
«Grosses Auto fahren, kleines Auto bezahlen.» Das stellen sich viele unter Leasing vor. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, auch wenn Sie dank Leasing ein edles Auto fahren können, ohne jahrelange dafür zu sparen.
Jedes sechste Auto in der Schweiz wird geleast, bei den Neuwagen geht man grob von der Hälfte der Fahrzeuge aus, bei Edelmodellen von bis zu drei Viertel. Am häufigsten wird im Tessin geleast, gefolgt von Kantonen der Romandie; die Deutschschweiz ist leasingtechnisch Schlusslicht.
Was ist Leasing und wie funktioniert es?
Was ist eigentlich Leasing (von engl. «to lease», dt. mieten)? Kurz gesagt, ist es eine Art
Langzeitmiete: Die Leasinggesellschaft überlässt einem das Auto gegen eine
Monatsrate, die dessen Wertverlust abdeckt, und sie berechnet wie bei einem
Bankkredit Zins dafür.
Im Unterschied zu einem gekauften Auto gehört ein Leasing-Auto nicht einem selbst, sondern bleibt im Besitz der Leasingfirma. Man darf es lediglich fahren. Zum Schutz der
Konsumenten ist Leasing gesetzlich ziemlich stark reguliert.
So funktioniert Leasing in der Praxis: Sie zahlen eine monatliche
Rate für die Nutzung des Fahrzeugs. Diese Rate deckt den Wertverlust während
der Leasingdauer plus Zinsen ab. Am Ende geben Sie das Auto zurück oder
übernehmen es zum Restwert.
Ich möchte ein Auto leasen – wie gehe ich vor?
Bevor Sie mit einem Leasing zu Ihrem Traumauto kommen, bedarf es
einiger Schritte, die wir Ihnen hier aufzeigen. Das mag auf den ersten Blick nach
viel Aufwand aussehen, aber Leasing ist einfacher, als Sie vielleicht denken:
1. Budget und Bedürfnisse klären
Bevor Sie sich erste Angebote ansehen oder Offerten erstellen lassen, ist es wichtig, sich ausfühlriche Gedanken dazu zu machen, was Sie genau wollen, bzw. was möglich ist.
- Wie viel können Sie monatlich für die Leasingrate ausgeben?
- Wie viele Kilometer fahren Sie pro Jahr?
- Welche Fahrzeugtyp und welche Ausstattung passt zu Ihnen?
2. Angebote vergleichen
Grundsätzlich lohnt es sich, verschiedene Leasinganbieter, bzw. verschieden Leasingangebot miteinander zu vergleichen. So können Sie sich die Konditionen sichern, von denen Sie am meisten profitieren.
- Kontaktieren Sie mehrere Leasinggeber (Automarken, Banken, spezialisierte Anbieter).
- Vergleichen Sie nicht nur die Monatsrate, sondern auch Anzahlung, Laufzeit und Zusatzkosten.
- Achten Sie auf Sonderaktionen und Null-Prozent-Angebote
3. Leasingantrag stellen
Da ein Leasing die Übertragung des Nutzungsrechts sowie regelmässige Zahlungen beinhaltet, benötigt der Leasinggeber verschiedene Angeben. In der Regel sind das folgende Unterlagen:
- Personalausweis oder Pass
- Lohnausweis der letzten 3 Monaten
- Arbeitsbestätigung
- Betreibungsregisterauszug
- Bei Selbständigen: Steuerveranlagung und Jahresabschlus
4. Bonitätsprüfung abwarten
Der Leasinggeber prüft Ihre Kreditwürdigkeit. Haben Sie sämtliche Unterlagen vorgelegt, dauert dies üblicherweise einen bis zwei Tage. Bei positiver Prüfung erhalten Sie die Zusage für den Leasingvertrag.
5. Vertrag unterzeichnen
Wie bei jedem offiziellen Dokument, das Nutzungsrecht und Zahlungsmodalitäten behandelt gilt: gut hinschauen. Prüfen Sie den Leasingvertrag genau auf:
- Laufzeit und Kilometerleistung
- Höhe der Monatsrate und Anzahlung
- Versicherungskonditionen
- Wartungs- und Serviceverpflichtungen
6. Fahrzeugübernahme
Nach Vertragsunterzeichnung wird das Fahrzeug bestellt, oder Sie können es beim Händler abholen. Bei der Übergabe sollten Sie das Auto genau prüfen und eventuelle Mängel, bzw. vorhandene Schäden bei Occasionen, dokumentieren.
Was sind die Vorteile von Leasing?
Mit einem Leasing können Sie ihren Traumwagen fahren, ohne dafür lange soaren zu müssen. Das heisst, Sie müssen nicht den Neupreis eines Autos bezahlen, können es aber trotzdem fahren.
Die monatliche Rate ist fix, das bedeutet, Sie können Ihre Ausgaben gut kalkulieren. Nach Ablauf des Vertrags müssen Sie sich nicht um den Autoverkauf kümmern und können wahlweise:
- Das gelease Auto des Leasinggesellschaft zurückgeben.
- Das Auto dem Leasinggeber als Occasion abkaufen.
- Auf ein neues Leasing mit einem neuen Auto umsteigen.
Leasing ist attraktiv, wenn man Angebote vergleicht und das eigene Budget kennt. Oft bieten Leasinggeber Rundum-sorglos-Pakete, bei denen Versicherung und Wartung
inklusive sind.
Was sind die Nachteile vom Leasing?
In den meisten Fällen ist ein Auto der grösste Besitz einer Person. Beim Leasing bleibt das Auto jedoch im Besitz des Leasinggebers. Das Auto gehört einem daher nicht.
Deshalb gelten folgende Einschränkungen, die strikt eingehalten werden müssen:
- Sie müssen sämtliche Services, bzw. Wartungen einhalten.
- Defekte oder Schäden müssen Sie zwingend selbst reparieren lassen.
- Modifikationen oder Tuningmassnahmen sind ohne die Zustimmung des Leasinggebers tabu (andere Räder oder Folierung sind in den meisten Fällen möglich).
- Wollen Sie vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen, müssen Sie mit hohen Kosten rechnen.
Leasing ist ein Leihvertrag und darum letztlich teurer als Barkauf. Wer sich vom Ratensystem zu einem teureren Auto verlocken lässt, bezahlt dann auch mehr Unterhalt - von obligatorischer Vollkasko bis hin zum Service in oft vorgegebenen Garagen.
Was für Leasingarten gibt es?
Sie können in der Regel zwischen zwei verschiedenen Leasingvarianten auswählen. Zum einen das populärere Kilometerleasing und zum anderen das Restwertleasing:
- Beim Kilometerleasing ist der End-Kilometerstand bereits zu Vertragsbeginn festgelegt. Fährt man mehr oder weniger, zahlt man nach oder bekommt, wenn vertraglich so vereinbart, Geld zurück.
- Beim Restwertleasing ist, wie der Name schon sagt, der Restwert zu Vertragsbeginn festgelegt. Sinkt oder steigt der Marktwert als Occasion, zahlt man nach oder bekommt Geld zurück.
Grundsätzlich gilt das Kilometerleasing als überschau- und kalkulierbarer. Aber Achtung:
Leasingneulinge können sicher gerne einmal mangels Erfahrung bei der Jahresfahrleistung verschätzen.
Um teure Überraschungen beim Leasing-Ende zu vermeiden, schätzen Sie realistisch und planen Sie eventuell eine Reserve ein, etwa für den Fall eines Jobwechsels mit
längerem Arbeitsweg.
Wie funktioniert die Anzahlung zu Beginn?
Eins müssen Sie sich hier bewusst sein: Die heute meist optionale Anzahlung ist keine Kaution wie etwa bei einer Mietwohnung – Sie bekommen sie nicht zurück. Die Anzahlung ist eine erste grosse Rate, die den Wertverlust des Fahrzeugs zum Teil abdeckt.
Das ist durchaus sinnvoll. Zudem können Sie je nach Höhe der Anzahlung in der Folge bei den monatlichen Leasingraten sparen. Generell gilt: Je höher die Anzahlung, desto tiefer die Monatsrate.
Wie wichtig ist die richtige Laufzeit für mich?
Hier gilt es sorgfältig abzuwägen. Grundsätzlich können Sie aber davon ausgehen: Je länger die Laufzeit, desto günstiger die Rate.
Wer aber nur deshalb zu 60 oder gar 72 statt der üblichen 12 bis 48 Monate greift,
sollte bedenken, dass sich in fünf oder sechs Jahren viel im Leben ändern kann: Familie, Job, Lohn, Wohnort – plötzlich braucht man ein grösseres, günstigeres oder gar kein Auto mehr.
Ein vorzeitiger Vertragsausstieg ist beim Leasing teuer. Deshalb sollten Sie den Zeitraum für ein Leasing überblicken können.
Nicht vergessen: Je älter ein Auto, desto anfälliger ist es. Sobald die Garantie abgelaufen ist, bezahlen Sie Reparaturen an einem Auto, das Ihnen nicht gehört. Hier können
Anschlussgarantien durchaus hilfreich und sinnvoll sein.
Welche Rolle spielt das Automodell?
Grundsätzlich gilt hier: Ein guter Wiederverkaufswert ist entscheidend dafür, wieviel das Leasing kostet. In der Regel ist zum Beispiel der als Occasion konstant nachgefragte
Toyota die wertstabilere Wahl als etwa der exotische Ami.
Wenn Sie sich nicht zu sehr auf ein Modell oder eine Marke festlegen, können Sie ein Schnäppchen machen, wenn Leasing-Sonderaktionen den Verkauf eines Modells ankurbeln sollen.
Was ist Null-Prozent-Leasing?
Das ist eine Frage der Definition. Teils ist in der Werbung damit das Leasing ohne Anzahlung gemeint.
Meistens handelt es sich dabei jedoch um ein zinsfreies und dadurch günstiges Leasing im Rahmen einer Sonderaktionen. Aber Achtung: Ab und zu verstecken sich anderswo doch noch die Zinsen oder es fallen ungewöhnliche Sondergebühren an.
Und was, wenn ich einen Unfall habe?
Für gewöhnlich trägt bei einem «normalen» Schaden die Vollkasko oder die Haftpflicht des Verursachers die Reparatur. Die Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und die Vollkaskoversicherung wird grundsätzlich immer vom Leasinggeber verlangt, um selbstverschuldete Schäden, Totalschäden aber auch Schäden durch Vandalismus abzudecken.
Bei technischem oder finanziellem Totalschaden gibt es Varianten, je nachdem wird der Vertrag dann aufgelöst.
Was geschieht, wenn ich die Raten nicht zahle?
Im Falle der Zahlungsunfähigkeit ist das Auto ziemlich schnell weg. Darüber hinaus fallen
dann noch die Kosten des vorzeitigen Vertragsausstiegs an.
Experten zufolge reizen manche Leasingnehmer das Leasing zu sehr aus und vergessen, dass bei knapper Kasse bereits gestiegene Lebenshaltungskosten reichen können, um in die roten Zahlen zu rutschen.
Geht das Geld für Leasingraten aus, ist es in den meisten Fällen besser, sich Geld zu leihen und die Raten zu bedienen, als aus dem Leasing auszusteigen.
Was passiert nach Ablauf des Leasingvertrags?
Nach der vertraglich vereinbarten Leasingdauer läuft der Vertrag automaisch ab. In diesem Fall stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:
- Rückgabe
Sie geben das Fahrzeug an den Leasinggeber zurück. - Kauf
Sie kaufen das Auto als Occasion zum vereinbarten Restwert - Verlängerung
Sie verlängern den Leasingvertrag für dasselbe Fahrzeug – ev. zu neuen Konditionen. - Neuer Vertrag
Sie schliessen einen neuen Leasingvertrag für ein anderes Auto ab.
Die meisten Leasingnehmer entscheiden sich für einen nahtlosen Wechsel zu einem neuen Leasingfahrzeug.
Leasingauto zurückgeben und neues Auto leasen – wie funktioniert das?
In der Regel endet ein Leasingvertrag nach der vereinbarten Laufzeit - dann gibt der Leasingnehmer das Auto an den Leasinggeber zurück. Beim Leasingende haben Sie drei Optionen:
1. Fahrzeug zurückgeben
Sie beenden den Vertrag und geben das Leasingfahrzeug ab.
2. Auto übernehmen
Sie kaufen das geleaste Auto als Occasion zum Restwert.
3. Neues Auto leasen
Sie schliessen direkt einen neuen Leasingvertrag für ein anderes Fahrzeug ab.
Möchten Sie Ihr Leasingauto zurückgeben und ein neues Auto leasen, gehen Sie folgendermassen vor: Kontaktieren Sie Ihren Leasinggeber etwa 3-6 Monate vor Vertragsende. Vereinbaren Sie ein neues Leasing. Meistens ist es so, dass Sie nahtlos von einem Leasingfahrzeug zum nächsten wechseln können.
Viele Leasinggeber bieten spezielle Konditionen für Bestandskunden. Prüfen Sie frühzeitig die Angebote für Ihr neues Wunschfahrzeug.
Was muss ich bei der Rückgabe des Leasingfahrzeugs
beachten?
Geben Sie das Fahrzeuge nach Ablauf des Leasings zurück, wird es vom Leasinggeber
begutachtet. Grundsätzlich werden dabei folgende Punkte eingehend geprüft:
- Kilometerstand: Wurde die vereinbarte Fahrleistung unter- oder überschritten?
- Fahrzeugzustand: Sind Schäden am Fahrzeug, die über normale Abnutzung hinausgehen?
- Wartung: Wurden sämtliche Service-Intervalle eingehalten?
- Ausstattung: Sind Schlüssel und Zubehör vollständig vorhanden?
Achten Sie darauf, dass das Fahrzeug in einem ordnungsgemässen Zustand ist, bevor Sie es zurückgeben. So vermeiden Sie unerwartete Kosten nach der Rückgabe.
Kann ich mein Leasingauto vor Vertragsende gegen ein neues tauschen?
Ein vorzeitiger Wechsel des Leasingautos ist grundsätzlich möglich, aber in den meisten Fällen mit Kosten verbunden. In der Regel müssen Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung
zahlen.
Einige Leasinggeber bieten jedoch spezielle Wechseloptionen an:
- Leasing-Upgrade
Sie können gegen einen entsprechenden Aufpreis zu einem teureren Modell wechseln - Familienpaket
Ändern sich Ihre Familiensituarion, können Sie auf ein familienfreundlicheres Modell wechseln (ev. gegen Aufpreis). - Sonderaktionen
Sie profitieren von zeitlich begrenzten Wechselmöglichkeiten, mit denen Sie auf ein anderes Modell umsteigen können.
Prüfen Sie Ihren Leasingvertrag auf entsprechende Klauseln oder kontaktieren Sie Ihren
Leasinggeber direkt.
Bekommt man die Leasing-Anzahlung zurück?
Nein, die Leasing-Anzahlung bekommen Sie nicht zurück. Anders als bei der Mietwohnung ist die Anzahlung beim Leasing keine Kaution, sondern eine erste grosse Rate, die den Wertverlust des Fahrzeugs teilweise abdeckt. Je höher die Anzahlung, desto tiefer die monatlichen Leasingraten.
Ist eine Finanzierung die bessere Wahl?
Das kommt darauf an. Bei der Finanzierung leiht man sich nicht das Auto, sondern das Geld zu dessen Kauf. Es gilt dabei die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen und herauszufinden, was einem wichtiger ist.
Vorteile der Finanzierung:
- Das Auto gehört einem.
- Man kann damit tun und lassen, was man will.
- Kredite lassen sich leichter verfrüht ablösen als Leasingverträge.
- Die Kreditschuld kann man bei der Stuer abziehen.
Nachteile der Finanzierung:
- Der Zins ist in der Regel deutlich höhher als beim Leasing.
- Das alte Auto verkaufen und ein neues kaufen muss man selsbt.
Rechenbeispiele für ein Autoleasing
Neben dem Neupreis, Restwert und Zinssatz bestimmen die Anzahlung und Laufzeit die Monatsrate. In der Schweiz kostet ein durchschnittlicher Neuwagen rund 50'000 Franken und fährt jährlich gut 15'000 Kilometer. Wir rechnen mit einem gerundeten Zinssatz
von 6 % sowie handelsüblichen Restwerten:
Variante 1: 10'000 Franken Anzahlung, 60 Monate Laufzeit
- Monatsrate: deutlich unter 500 Franken
- Zinsen total: über 9'000 Franken
Variante 2: 5'000 Franken Anzahlung, 60 Monate Laufzeit
- Monatsrate: deutlich über 500 Franken
- Zinsen total: über 10'000 Franken
Variante 3: 5'000 Franken Anzahlung, 24 Monate Laufzeit
- Monatsrate: über 600 Franken
- Zinsen total: unter 5'000 Franken
Das Auto-Abo als Alternative
Ein Auto-Abo ist eine Automiete, also kein Leasing. Im Abo können Sie das Auto für die vertraglich festgelegte Zeit nutzen, wobei sämtliche Nebenkosten wie Versicherung,
Strassenverkehrssteuer, Service, Reparaturen, Radwechsel im Abo-Preis
inbegriffen sind.
Vorteile:
- Die Laufzeit ist variabler (teils nur einen Monat).
- Die Kilometer-Fahrleistung ist oft während der Laufzeit änderbar.
- Je nach Anbieter lassen sich die Modelle abwechseln.
Nachteile:
- Man kann nicht mit einer Anzahlung die Monatskosten senken.
- Die Übernahme des Autos nach Vertragsablauf ist grundsätzlich nicht vorgesehen.
- Die Auswahl bei Modellen und Ausstattung ist begrenzt.
Ein Auto-Abo eignet sich für diejenigen, die grösstmögliche Flexibilität wollen. Wer dagegen den durchkonfigurierten Wunschwagen jahrelang fahren will, ist mit dem Autoleasing besser unterwegs.
FAQ - Die wichtigsten Antworten zum Leasing
Was ist der Unterschied zwischen Leasing und Kauf?
Beim Kauf gehört Ihnen das Auto – beim Leasing bleibt es im Besitz des Leasinggebers. Sie zahlen nur für die Nutzung über eine feste Laufzeit hinweg.
Welche Unterlagen brauche ich für einen Leasingantrag?
In der Regel: Ausweis, Lohnausweise (3 Monate), Arbeitsbestätigung, Betreibungsregisterauszug – bei Selbständigen zusätzlich Steuerveranlagung und Jahresabschluss.
Was kostet mich ein Leasing monatlich?
Die Monatsrate hängt ab von: Neupreis, Laufzeit, Anzahlung, Zinssatz und Restwert. Faustregel: Höhere Anzahlung = tiefere Monatsrate.
Was passiert mit dem Auto nach Vertragsende?
Sie haben drei Möglichkeiten: zurückgeben, zum Restwert übernehmen oder direkt ein neues
Leasingfahrzeug wählen.
Was sind die grössten Vorteile von Leasing?
Keine hohen Anschaffungskosten, fixe Monatsraten, planbare Ausgaben, kein Aufwand beim Weiterverkauf – ideal, wenn Sie regelmässig ein neues Auto fahren möchten.
Welche Risiken birgt Leasing?
Sie sind nicht Eigentümer, müssen Servicevorgaben strikt einhalten und zahlen bei Vertragsausstieg oder Schäden schnell drauf. Zudem ist Leasing auf Dauer meist teurer als ein Kauf.
Ist ein Auto-Abo eine Alternative zum Leasing?
Ja – vor allem für flexible Fahrer. Ein Abo ist kürzer bindend, dafür meist teurer.
Ideal, wenn Sie spontan bleiben, aber kein Wunschauto brauchst.