Die Toyota Geschichtebeginnt mit einem Webstuhl
Geht es rein um verkaufte Autos, ist die Toyota Motor Corporation, kurz Toyota, der grösste Automobilhersteller der Welt. Alles begann 1924 mit automatisierten Webmaschinen unter dem Firmennamen «Toyoda Automatic Loom Inc.». Dabei wurde auch Jidōka, die autonome Automation, entwickelt – Grundstein des Toyota-Produktionssystems.
Die Toyota Automobilsparte entsteht
Nachdem Sakichi Toyoda sein Unternehmen für automatisierte Webmaschinen erfolgreich im Markt etabliert hatte, stellte er fest, dass Autos immer bedeutender wurden. So entschloss er sich, 1929 seinen Sohn Kiichirō Toyoda ins Vereinigte Königreich zu schicken, um die Patentrechte an seiner automatisierten Webmaschine zu verkaufen. Mit dem Erlös baute er dann eine Automobilproduktion auf, dessen erstes Modell, der AA, im Jahr 1936 das Licht der Welt erblickte.
Legendäre Modelle auf allen Erdteilen
Zusammen mit seinem Cousin Eiji Toyoda gründete Kiichirō Toyoda 1937 die Toyota Motor Corporation. Anstelle des Familiennamens wählten sie Toyota – auch, weil durch die Verwendung von Katakana der Name mit acht Strichen geschrieben wird und die Zahl 8 in Japan als Glückszahl gilt. In Kombination mit Können und der Firmenphilosophie entstanden dadurch Modelle wie Land Cruiser, RAV4, Corolla, Celica, 2000 GT, Supra, MR2 und Prius, die weltweit Kultstatus haben.
Von der Rennstrecke in die Serie
Nirgendwo lässt sich das Streben nach Innovation mit der Verbindung von Kreativität und Qualität so gut in den Mittelpunkt der Fahrzeugentwicklung stellen, wie im Motorsport. Hier werden neueste Ideen und Technologien in kürzester Zeit und unter härtesten Bedingungen getestet und optimiert, bevor sie in Serienfahrzeugen zum Einsatz kommen. Damit Ihnen jeder Toyota ein Maximum an Fahrspass und Sicherheit bietet.
TOYOTA GAZOO Racing
Toyota Gazoo Racing ist die offizielle Rennsportabteilung von Toyota. 2007 gegründet, startete alles mit einem kleinen Werksteam am Nürburgring. Heute kämpft TGR bei Rallyes, Langstreckenrennen und der Rallye Dakar erfolgreich um Titel und Siege – mit Fahrzeugen wie dem GR Yaris Rally1 und dem GR010 Hybrid. Seit 2024 besteht eine technische Partnerschaft mit dem Formel-1-Team Haas.
Pionier bei Hybrid und Plug-in Hybrid
Vor drei Jahrzehnten läutete Toyota mit dem Prius das Zeitalter des Hybrid-Antriebs ein. Dabei war nicht nur sein Name wegweisend – «prius» ist lateinisch für «zuerst» –, sondern auch seine Technologie: Benzin- und Elektroantrieb sind nahtlos miteinander kombiniert, was für eine optimale Effizienz und eine gleichmässige, reaktionsschnelle Leistungsentfaltung sorgt.
Vollhybride laden beim Fahren
Die Batterie eines Vollhybrids wird auch beim Bremsen und im Schubbetrieb geladen, wodurch Sie sich nie Gedanken über Reichweite im Elektromodus oder über externes Aufladen machen müssen. Das hat Toyota zum grössten Hersteller der Welt bei Vollhybridfahrzeugen gemacht.
Plug-in-Hybride leisten mehr
Auch bei der Entwicklung des Plug-in-Hybrid-Antriebs ist Toyota federführend und beweist dies mit einer grossen Bandbreite an Plug-in-Hybrid-Modellen. Mit diesen Fahrzeugen können Sie die Batterie nicht nur während der Fahrt via Rekuperation aufladen, sondern auch extern über eine heimische Steckdose und Wallbox oder öffentliche Ladestation.
Wegweisend: Wasserstoff
Und am Ende kommt nur Wasser raus – was für unsere Umwelt grossartig klingt, ist eine weitere Möglichkeit, mit einem Fahrzeug lokal ohne schädliche Abgase zu fahren. Dieses Fahrzeug von Toyota heisst Mirai und ist aktuell in der zweiten Generation unterwegs.
Hohe Reichweite, blitzschnell betankt
Wasserstoff hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einer wegweisenden Energiequelle für Fahrzeugantriebe entwickelt, die noch viel Potenzial in sich trägt. So lassen sich Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb nicht nur in 5 Minuten betanken. Sie verfügen auch über eine rein elektrische Reichweite von bis zu 650 km.
Brennstoffzelle liefert Strom
Wie auch schon bei der Hybrid-Technologie leistet Toyota im Bereich Wasserstoff Pionierarbeit. Durch die chemische Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff wird in der Brennstoffzelle der Fahrzeuge Strom erzeugt, der in einer Batterie gespeichert wird. Diese wiederum treibt den Elektromotor an. Bremsenergie wird zurückgewonnen und in der Batterie gespeichert.















